Die Piefke Saga

Wer erkennt den Darsteller? Im Westendorfer Boten findet sich dazu ein Gewinnspiel.

Wer erkennt den Darsteller? Im Westendorfer Boten findet sich dazu ein Gewinnspiel.

Die  Volksbühne  Westendorf wagt sich heuer an ein Stück, das vor gut 20 Jahren als  Fernsehserie  viel  Diskussion  hervorgerufen  hat, nämlich an die Piefke-Saga von Felix Mitterer.
Premiere ist im August im Niederbichlhof.
Mehr über das Stück und die Aufführungstermine  in  der Juliausgabe des Westendorfer Boten der Juniausgabe (S.38) und selbstverständlich auf dieser Homepage (am rechten Rand).

Die Proben für das Stück haben bereits begonnen. Unser Bühnenbild hat dafür schon seine Grundzüge angenommen.

Felix  Mitterer  wurde  als Sohn  einer  verwitweten Landarbeiterin  und  eines rumänischen  Flüchtlings geboren  und  direkt  nach der  Geburt  von  einem  mit der  Mutter  damals  befreundeten  Landarbeiterehepaar adoptiert.  In  Kitzbühel  und Kirchberg ging er zur Schule, besuchte danach die Lehrerbildungsanstalt  in  Innsbruck und arbeitete ab 1966
beim Innsbrucker Zollamt.
1970  wurden  seine  ersten Beiträge  im  ORF  gebracht. 1977 machte er sich als freier Autor selbständig.
Neben  seiner  literarischen Tätigkeit tritt er auch immer wieder, wie in seinem ersten Theaterstück „Kein Platz für Idioten“,  als  Schauspieler auf.
Mitterer  bezeichnet  sich selbst  als  „Tiroler  Heimatdichter und Volksautor“ und führt mit seinen Werken, die sich oft einer mundartlichen Kunstsprache  bedienen,  die Tradition des Volksstücks in Inhalt und Form fort.
Dabei  greift  er  meist  problematische  und  kontroverse Themen  auf,  wie  im  Stück „Kein  schöner  Land“  das Eindringen  des  Faschismus in  die  ländliche  Gemeinschaft,  oder  das  Verhältnis von  Deutschen  und  Österreichern  am  Beispiel  des Tourismus  in  Tirol  in  der Satire „Die Piefke-Saga“.
In  Anlehnung  an  die  Geschichte  von  Pius  Walder schrieb  er  Drehbücher  für
mehrere  in  Österreich  spielende Tatortfolgen.
Viele von Mitterers Werken, wie das 1977 an der Volksbühne  Blaas  in  Innsbruck uraufgeführte  Stück  „Kein Platz für Idioten“, „Besuchszeit“ und „Sibirien“ werden immer wieder aufgeführt.

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