Prolog

Da hot amoi a Dichter gleb,
im schönen Bayernland.
Manch brave G’schicht stammt aus seim Kopf,
manch Bild von seiner Hand.

Und amoi hot er sagen wolln:
„Wos liegt am Leben dron“?
Der droben woaß scho wos er will,
gegen den kimmst du niet on.

Es nutzt nix, wenn ma sich aa spreizt,
kimmb alles so, wia’s soll.
A jeder Mensch hat seinen Weg,
vorg’schrieben bis auf an Zoll.

Geh Deinen Weg, horch auf den Spruch,
den Gott ins Herz dir legt,
Stemm di niet u, gegen Blitz und Sturm,
folg’st niet, wirs’d weitergfegt.

Nimms Leben so, wia es dir kimmt,
kimmt’s traurig, loch dazua.
Und hoit der Boandlkramer di,
donn foig eahm schö brav in Ruah.

Und wos der Dichter gschrieb’n hot, wird jetzt g’spielt,
passt’s auf und suacht’s die Lehr,
scheints a mitunter gspaßig nur,
dahinter steckt scho mehr.

Die G’schicht vom Brandner Kasper hoaßt’s,
sei Fohrt ins Paradies.
Hoib lustig und hoib traurig klingt’s,
just wia’s im Leben hoit is.

Advertisements